Ost West – Ein Dialog zwischen Harry Meyer und Jong-Taek Woo

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Möchte man eine Verbindung zwischen fernöstlicher und abendländischer Kunst herstellen, interagieren zunächst die unterschiedlichsten Weltsichten und Haltungen.

In dieser Ausstellungskonzeption möchten wir zwei künstlerische Positionen gegenüberstellen und

in einen Dialog treten lassen, welche auf den ersten Blick weit auseinanderliegen, sich deren Nähe – ja fast Verbundenheit – dennoch auf den zweiten Blick erschließt.

Das Symbol des Taotischen Ying und Yang – den in zwei in schwarz und weiß gehaltenen Flächen, geteilten Kreis - steht für polar entgegengesetzte und dennoch aufeinander bezogenen Kräfte oder Prinzipien, versinnbildlicht dies vortrefflich. Gegensätze ergänzen sich und bilden in ihrer Harmonie eine Vollendung – wie bei den künstlerischen Positionen dieser Ausstellung.

 

Harry Meyers, aus der Farbe und dem BildRaum heraus lebenden Natur- und Landschaftsbilder, treten ein in einen interkulturellen und geistigen Dialog mit den schwarz/weißen, gestisch/energetisch geprägten „Natur-Erinnerungen“ von Woo.

Die Anmutung der Werke bildet auf den ersten Blick einen Gegensatz. Dieser jedoch entwickelt sich – aus seinem grundsätzlichen Beweggrund, aus seiner künstlerischen Grundhaltung und seinem künstlerischen Impetus, und seiner Fragestellung heraus – aus geistig verwandten Überlegungen und Prämissen – basierend auf einer Position, die von Respekt und einer achtungsvoll-fragenden Erforschung der Bedingungen von Natur und Geist geprägt ist.

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