Ausstellungen 2018

Michael Schoenholtz – Skulptur, Sam Szembek – Zeichnung

2018-02-10 - 2018-03-11

Eröffnung 09.02.2018

10.02.–11.03.2018

Eröffnung: Freitag, 09.02., 20 Uhr

Es spricht Michael Hübl

 

Lust auf die Materie - Spaß am Machen - Appetit auf Form - Mißtrauen gegenüber der

Erscheinung - Angst um die Form - Erschrecken vor der Vergänglichkeit - Festhalten

der vergehenden Form - Furcht vor der zerstörten Form - Reiz der zerstörten Form –

Michael Schoenholtz, Berlin

 

Täglich bin ich im Atelier, aber es gibt kein tägliches Zeichnen. Es fällt mir schwer, zu jenem wichtigen Tun vorzudringen, was mir das Zeichnen ist.

Immer erneut verwende ich dasselbe Papier, dasselbe Zeichenmaterial, dasselbe Bildformat. Alle Veränderung geschieht in der Zeichnung selbst. Nichts ist gemacht, sie ist vielmehr gewachsen, die Zeichnung, und steht da, als hätte es sie schon immer gegeben--und sie schaut mich an.   

Sam Szembek, Kirchheim/Teck

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Ost West – Ein Dialog zwischen Harry Meyer und Jong-Taek Woo

2018-04-14 - 2018-05-13

Freitag, 13.04., 20 Uhr

Möchte man eine Verbindung zwischen fernöstlicher und abendländischer Kunst herstellen, interagieren zunächst die unterschiedlichsten Weltsichten und Haltungen.

In dieser Ausstellungskonzeption möchten wir zwei künstlerische Positionen gegenüberstellen und

in einen Dialog treten lassen, welche auf den ersten Blick weit auseinanderliegen, sich deren Nähe – ja fast Verbundenheit – dennoch auf den zweiten Blick erschließt.

Das Symbol des Taotischen Ying und Yang – den in zwei in schwarz und weiß gehaltenen Flächen, geteilten Kreis - steht für polar entgegengesetzte und dennoch aufeinander bezogenen Kräfte oder Prinzipien, versinnbildlicht dies vortrefflich. Gegensätze ergänzen sich und bilden in ihrer Harmonie eine Vollendung – wie bei den künstlerischen Positionen dieser Ausstellung.

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8. biennale der zeichnung – ausgezeichnet

2018-06-09 - 2018-07-15

Freitag, 08.06., 20 Uhr

21 internationale zeichnerinnen und zeichner

Birgit Brenner / Rik De Boe / Herbert Egl / Tone Fink / Nils Simon Fischer / Stefanie Gerhardt / Susan Hefuna / 

Ingo Lie / Barbara Mathes / Peter Mayer / Koho Mori-Newton / Kazuki Nakahara / Mayumi Okabayashi / 

Heiner-Matthias Priesnitz / Dorothee Rocke / Robert Schad / Jochen Schneider / Michael Schramm / Li Trieb / 

Rudi Weiss / Gerlinde Zantis

 

katalog

zur ausstellung erscheint ein umfassender katalog mit einem text von Dr. Günter Baumann. 

 

vernissage   

freitag, 08/06 / 20 uhr / galerie in der alten post / bahnhofstraße 12 / 73054 eislingen

 

begrüssung 

Tina Stroheker, kunstverein eislingen

 

grusswort 

Klaus Heininger, oberbürgermeister der stadt eislingen

 

einführung 

Dr. Günter Baumann, gerlingen

 

führung und finissage

sonntag 15/07/ 16 Uhr / Dr. Günter Baumann führt durch die ausstellung 

 

öffnungszeiten 

dienstag bis samstag 16–18 uhr / sonn- und feiertag 14–18 uhr 

kunstverein eislingen / bahnhofstraße 12 / 73054 eislingen / tel. 07161-88881 / www.kunstverein-eislingen.de

 

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Klaus Hack – POLIS – Architektur und Figur

2018-09-15 - 2018-10-14

Freitag, 14.09.18, 20 Uhr

„Polis“, „Wächterin“ oder „Babel“ sind Titel von Werken des Bildhauers Klaus Hack. Die Titel lassen erahnen, welche Vielfalt und Originalität das Werk des 1966 in Bayreuth geborenen Künstlers kennzeichnet. 

Als Künstler fasziniert Klaus Hack der ewig menschliche Kreislauf, die Verdichtung in Städten, die Suche nach Schutz und parallel dazu der Größenwahn, der nach wie vor durch den Bau von gigantischen Türmen symbolisiert wird. Die formale Auseinandersetzung mit den architektonischen Themen Stadt und Turm sowie mit der menschlichen Figur soll soziokulturelle und innermenschliche Konflikte sichtbar und erfahrbar machen. Bei seinen Figuren spielt Klaus Hack mit der Ambivalenz der Geschlechterzuweisung und mit der Frage, was überhaupt menschlich ist. Menschliche Wesen sind in seinen Turmskulpturen, Reliefs und Holzschnitten hingegen nicht oder kaum sichtbar. Und doch sind sie auch hier spürbar mit all ihren Schwächen und Nöten, ihrer Sehnsucht und Hybris. Alles ist ambivalent. Die menschliche Suche nach einem Sinn im Leben manifestiert sich in seinen Schöpfungen und Taten. Errungenschaften wiederum erzeugen Sehnsüchte bei denen, die nicht daran partizipieren. Sie werden gleichsam zur Provokation und zur Ursache von Konflikten, die wider alle Vernunft scheinbar nie ein Ende finden.

Klaus Hacks Arbeiten regen dazu an, sich mit dem Leben auseinanderzu-

setzen. Ihre ästhetische Schönheit lässt sie aber auch wie fremde Inseln in einer entfesselten Welt erscheinen, auf die man sich einfach zurückziehen kann.                                                      

Antje Schultz M. A., September 2017

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Nicole Ahland – the light between

2018-11-10 - 2018-12-09

Freitag, 09.11.18, 20 Uhr

[…] Nicole Ahland setzt sich mit der Beziehung zwischen Mensch und Raum auseinander.

Der Raum, so scheint es, ist immer ein menschliches Konstrukt, welches jedoch nicht nur durch ein Innen und Außen definiert wird, sondern im sozialen Kontext als prozesshaftes Phänomen zu verstehen ist.

Die Künstlerin hinterfragt die Bedeutung von Räumen jenseits ihrer architektonischen oder physikalischen Definition. Hierbei bekommt das Licht eine wesentliche Bedeutung, da es den Raum durch sichtbare und unsichtbare Bereiche definiert und somit eine visuelle Spannung erzeugt. Das Licht ist im Kontext der Fotografie gleichsam Motiv, Material und Kompositionselement. […]

Jochen Hünnebeck, 2017

 

Eröffnung: 09.11.2018

Es spricht Christian Gögger, Esslingen

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Reinhold Engberding, Peter Nikolaus Heikenwälder – Schöpfung und Grundwasser

2019-02-08

09.02.–10.03.2019 

Eröffnung: Freitag, 08.02., 20 Uhr

 

Man hat schon so viele Doppelausstellungen von einem Maler und einem Bildhauer gesehen und auch eröffnen dürfen, dass man eine gewisse grundsätzliche Skepsis entwickelt. Denn es geht (fast) immer, aber ist es immer gut? Und warum klappt es (fast) immer und ist es manchmal gut? ...

Form definiere ich als eine nachvollziehbare Ordnung in einem Werk, die auf den Künstler verweist, und genau in dieser Ordnung entsteht also eine alternative Räumlichkeit. Das ist so einfach und gleichzeitig so eminent wichtig. 

Es heißt im nächsten Schritt, dass ein Objekt oder ein Bild Teil unseres alltäglichen Raumes bleibt, außer wenn es durch eine bestimmte nachvollziehbare Ordnung eine alternative nachvollziehbare Räumlichkeit kreiert. 

Nichts gegen Kunstwerke, die das nicht wollen, aber mit einer solchen Begrifflichkeit haben wir das Instrumentarium, um über die Kunst von Reinhold Engberding und Peter Nikolaus Heiken-wälder zu sprechen.“ 

 

Dr. Arie Hartog, Direktor des Gerhard-Marcks-Hauses in Bremen in seiner Eröffnungsrede zur Ausstellung „Strich und Faden“ der beiden Künstler in der Galerie Kramer, Bremen, 2015.

 

Abbildung: Ausstellungsansicht Engberding/Heikenwälder, „Strich und Faden“, Bremen, 2015 / schwarze Baumwolle gehäkelt, Schellack, Leim, Wachs / Öl auf Leinwand.

Foto: Ingo Wagner, Bremen © VG Bildkunst, Bonn

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