Ausstellungen

Jahresausstellung 2019

2019-11-09 - 2019-12-08

Freitag, 08.11., 20 Uhr

Mitglieder des Kunstvereins zeigen neue Arbeiten

 

Zum aktiven Leben des Kunstvereins tragen seit jeher auch diejenigen Mitglieder bei, die selbst künstlerisch aktiv sind. So wie der Verein sich mit seinem Gesamtprogramm bemüht, unterschiedlichste künstlerische Ansätze vorzustellen, so zeigt auch die Jahresausstellung eine erfreuliche Vielfalt. Eine Fülle von Arbeiten, Techniken und Sehweisen erwartet den Besucher.

 

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Rudi Weiss – Ausschnitte

2020-02-15 - 2020-03-15

Eröffnung: Freitag, 14.02., 20 Uhr

Ausschnitte

„Malen ist für mich Reflexion von Gesehenem. Die Vielfalt kann nur in Ausschnitten erscheinen. Es gibt relativ gegenständliche Bilder, die erkennbar Städte, Landschaften oder Gegenstände zeigen, und es gibt abstrakte Bilder, die Eindrücke, hauptsächlich von Landschaft, in malerische Freiräume übersetzen. Man spürt geographische, biologische und atmosphärische Aspekte, selten sind sie konkret zu benennen. Abstraktion und Gegenständlichkeit beflügeln sich gegenseitig und sind ständiger Antrieb zu neuen Arbeiten.“

 Rudi Weiss

Nie kann man das Ganze erfassen, wie es in klar umrissenen Territorien möglich wäre. Es gibt in den malerischen Zeit-Raum-Verdichtungen von Rudi Weiss keine eindeutigen Zentren, die Orientierung ermöglichen würden. Und trotzdem kommen keine Gefühle von Unsicherheit, Fremdheit und Anonymität auf……

Rudi Weiss ist ein Farbmaler. Aus dem Machen heraus entstehen seine pastosen Bilder.  Sie sind in ihrem Entstehungsprozess sehr langwierig, werden ständig mit den Mitteln des Malers umgebaut, bis sie, wie Rudi Weiss sagt, „bezüglich formaler und inhaltlicher Aspekte stimmig erscheinen“.

(Auszüge aus einer Rede von Heiderose Langer)

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Barbara Mathes – Der Raum in mir, vor mir und um mich

2020-04-25 - 2020-05-24

Eröffnung: Freitag, 24.04., 20 Uhr

Der Raum in mir, vor mir und um mich

Konzeptkunst und Wellpappebilder

"Berührung von Statik und Bewegung, Annäherung und doch wieder Entfremdung, verschmilzt die Bewegung  in mir und vor mir im Raum. Der besondere Blickwinkel hält den Moment der Berührung, der Begegnung und der gleichzeitigen Entfremdung von Dynamik  fest."

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African Adventure – Fotografie aus Südafrika

2020-06-20 - 2020-07-19

Eröffnung: Freitag, 19.06., 20 Uhr

African Adventure – Fotografie aus Südafrika

Die Ausstellung mit vorwiegend südafrikanischen Positionen der Fotografie schöpft zum einen aus dem Bestand der Daimler Art Collection und zum anderen aus der Kölner Galerie Seippel. Der Galerist Ralf Seippel ist seit 1997 als Kurator und Ausstellungsorganisator in Südafrika tätig, für einige Jahre sogar mit eigenen Räumen in Johannesburg. Daimler wiederum hat über 2000 bis 2010 den „Mercedes Benz-Award for South African Art & Culture“ vergeben, die zu ihrer Zeit bedeutendste Kulturförderung des Landes.

 

Die gezeigten Arbeiten spannen formal den Bogen vom Fotobericht, der Streetphotography, den Aufzeichnungen von Stadtlandschaft über das Porträt bis hin zur filmischen Performance. Inhaltlich sind die Werke aufgeladen mit politischen und sozialen Implikationen.

 

Jane Alexander, Pieter Hugo, Mário Macilau, Zwelethu Mthethwa, Cedric Nunn, Viviane Sassen, Jürgen Schadeberg, Bernie Searle, Lerato Shadie, Guy Tillim, Andrew Tshabangu.

 

Kurator: Christian Gögger

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Danielle Zimmermann – watch me acting out

2020-09-12 - 2020-10-11

Eröffnung: Freitag, 11.09., 20 Uhr

Danielle Zimmermann –
watch me acting out

Danielle Zimmermanns Arbeiten sind anders. Gemalt wird nicht in Öl, nicht auf Leinwand. Danielles Malgrund sind Plastiktüten und auseinandergefaltete und dann neu zusammengeklebte Kartonagen aus Supermärkten. Entsprechend dem Gedanken des Upcycling wird Müll neuen Verwendungen zugeführt. Und wenn ihr zum Beispiel auf ihren Reisen in nahe und ferne Länder interessante Kochschürzen, Weinschläuche, Tortenböden, Hologramm-Bilder oder Leuchtschilder auffallen, werden auch diese eingepackt und im Atelier zu Kunstwerken verarbeitet. Bemalt wird gerne mit Lackstiften in starken, leuchtenden Farben, aber auch diverse Drucktechniken kommen zur Anwendung. Danielles Motive sind dabei oft der Werbewelt entnommen, zeigen schöne Frauen (auch gerne mal in provozierender Pose), kommen aus Mangas oder den Social Media. Diese werden zu vielschichtigen Collagen montiert, oft verbunden mit wallenden Haarstrukturen. Dabei lässt Danielle immer wieder den materialen Untergrund durchscheinen, produziert spielerisch ironische Brüche und weitere Bedeutungsebenen.

Abbildung: Aufbegehren, Lackstifte auf Küchenschürze, 68 x 50 cm, 2017

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Thomas Vinson– Essai

2020-11-07 - 2020-12-06

Eröffnung: Freitag, 06.11., 20 Uhr

THOMAS VINSON

Essai

 Die künstlerische Veränderung und Gestaltung handelsüblicher Werkmaterialien definiert die Kunst von Thomas Vinson (*1970 in Paris, lebt in Gießen und Paris). Seine Fundstücke werden so bearbeitet, gestaltet oder arrangiert, dass auf Basis ihrer Materialität etwas Neues entsteht: Der Boden einer Faltschachtel wird zum konstruktivistischen Relief; zwei parallel aufgespannte, abgenutzte Schleifbänder zum malerischen Objekt; eine mit Motoröl beschichtete Sperrholzplatte zum monochromen Bild. Das abgebrochene Stück Styropor, dafür gefertigt, passgenau ein technisches Gerät zu umschließen, steht als skulpturales Objekt auf dem Sockel. Täuschend echt stellt es mit der bröseligen Bruchstelle seine Stofflichkeit zur Schau – bei näherer Untersuchung handelt es sich dabei aber nicht um Styropor, sondern um einen Aluminiumguss.

Nur scheinbar sind die verwendeten Materialien >>Objets Trouvés<< oder <<Ready Mades<< im Sinne Marcel Duchamps, also alltägliche Gegenstände, die im Kontext einer Galerie zu Kunst werden. Vielmehr werden die Fundstücke von Thomas Vinson nach genauen formalen und ästhetischen Überlegungen manipuliert, zusammengestellt oder beschnitten. Material und Form sind schließlich als gleichwertig zu betrachten und bilden zusammengenommen eine Einheit. Das heißt, dass die individuellen Eigenschaften der stofflichen Beschaffenheit und der Oberfläche zu formdefinierenden Strukturen werden, Kanten, Stöße, Nahtstellen sowie hinzugefügte Schnitte zu gestalterischen Elementen.

Erika Wäcker-Babnik

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