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30 internationale zeichner und zeichnerinnen: die menschliche figur

Martin Assig / Erik Buchholz / Holger Bunk / Marlene Dumas / Monika Grube / Andreas Grunert / Alfred Hrdlicka / Christofer Kochs / Norbert Kraus / Eckhard Kremers / Volker Lehnert / Joan Linder / Markus Lörwald / Harry Meyer / Herbert Nauderer / Susanne Neuner / Danica Phelps / Carol Rama / Eun Nim Ro / Volker Saul / Cornelia Schleime / Uta Siebert / Anna Solecka und Wolfgang Zach / Ágnes Szépfalvi und Csaba Nemes / Yolanda Tabanera / Angela Vischer / Raimund Wäschle / Danielle Zimmermann

Vorwort des Begleitkataloges von Paul Kottmann:

"Die Kunst des Zeichnens war schon immer untrennbarer Bestandteil des menschlichen Lebens."
Terisio Pignatti

Seit wann drängt es den Menschen, sich in bildnerischen Darstellungen zu äußern? Überliefert sind uns verschiedene Formen zeichnerischer Abbildungen von fast allen Entwicklungsstufen menschlicher Lebensgemeinschaften. Das bedeutet, dass die bildenden Künste so alt sind wie die Menschheit selbst mit ihren Fragen nach der eigenen existentiellen Situation auf der Welt.

Der Mensch im Zentrum einer vielseitigen Gruppen-Ausstellung - was lag nach dem Erfolg der 1. Biennale im Jahr 2004, die ohne inhaltliche Vorgabe war, näher als diese Thematik? Wir zeigen in der 2. Biennale der Zeichnung unter dem Thema ‚Menschenbilder' zeitgenössische Darstellungen der menschlichen Figur und des Menschen in seinem heutigen Lebensraum.

Obgleich nicht wenige unserer Gäste der 1. Biennale für dieses Thema geeignete Arbeiten haben, hat sich der Kunstverein dafür entschieden, zu dieser 2. Biennale nur neue Künstlerinnen und Künstler einzuladen. Und wir freuen uns, eine spannende Auswahl von Werken jüngerer Gäste und bereits arrivierter, ja berühmter Ausstellender aus Europa und Übersee in Eislingen zeigen zu können.

Wir hoffen, daß die Ausstellung ein gleich gutes Echo finden wird wie die 1. Biennale vor zwei Jahren. Der Kunstverein wünscht Kunstinteressierten aus Eislingen und Umgebung ebenso wie aus ganz Deutschland beim Anschauen der Arbeiten Freude und Anregung zum Nachdenken.