Aktuelle Ausstellung

Katrin Günther und Martin Spengler – Turbulenzen

2016-09-10 - 2016-10-09

Katrin Günther entwirft haarscharf eine urban-landschaftlich dominierte Welt, die mit der Erwartungshaltung und der Assoziationsfreude des Besuchers rechnet, zuweilen spielt. In Zeiten unbeschränkter Informationsflut und Ballung optischer Eindrücke passiert in jedem Augenblick die ganze Welt – dem hat sich die gegenwärtige Kunst zu stellen. Phantastisch und skurril in der Anschauung, konstruktivistisch in der Machart, schafft Katrin Günther Utopien oder eher – im Sinne von Foucault – Heterotopien von bestechender Drastik, in denen kein Mensch zu Hause ist, denen aber mindestens ein Mensch ausgesetzt ist, der sich der bannenden Kraft unmöglich entziehen kann: die Betrachterin oder der Betrachter, sagen wir: jeder einzelne von uns.        Dr. Günter Baumann, 2015

 

Martin Spengler: Die scharfen Schnittkanten meiner Reliefs sind mit einem Grafitstift konturiert, was zu einer flirrenden optischen Überreizung führt. Das Relief wird zu einem Organ, das in sich zu pulsieren scheint. Das konkrete Motiv wird zum unübersichtlichen autonom-abstrakten Bild, in dem sich Vergangenheit und Gegenwart zum Bildornament im Jetzt auflösen. Die monochrome weiße Bemalung lässt das Bild zeitlos wirken und wird zu einer Projektionsfläche. Ich suche nach signifikanten Strukturen und Phänomenen in meiner Umwelt. Das Gewirr visueller Eindrücke versuche ich auf meine Art umzusetzen. Ich will, dass Idee, Material und Arbeitsprozess in der Arbeit physisch spürbar werden. Daraus folgt der emotionale Wert, die Verbundenheit zu meinen Arbeiten.

 

Eröffnung: Freitag, 09.09., 20 Uhr

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Mayumi Okabayashi – Inneres und Äusseres

2016-11-12 - 2016-12-11

Tusche auf Papier

 

Licht und leicht, zart und weich, trotzdem voller Struktur und Beharrlichkeit. Den Raum nehmend und Raum gebend, die Fülle mehrend. Das sind die Installationen, Objekte und Bilder aus Tusche auf Papier, die die japanische Künstlerin Mayumi Okabayashi im Kunstverein Eislingen präsentiert.   

„Ich fange irgendwo an. Mit Farbe oder Graphitstift auf der Leere eines weißen Blattes Papier, dann finden sich Zellen, Wurzeln, Linien, Maserungen wie von selbst. Wie sich Bilder bis an den Rand des Papierformats entwickeln können, so ergießen sich meine Installationen in den Raum. Und auch Objekte entstehen wie das, was sie sichtbar machen: sie sind organische Formen, die aus sich heraus wachsen.“ 

Wir leben in einer Welt und in unendlich vielen Welten zugleich. Verwoben sind wir mit uns selbst und mit unserer Umgebung. Unser inneres und unser äußeres Beziehungsgeflecht sind schwer zu begreifen. Noch weniger zu begreifen sind die inneren und äußeren Verästelungen der Welten, die uns begegnen. Ihre Bewegung, ihr Spiel miteinander sind dennoch auch ein organisches Geflecht.

Dr. Tanja Gloyna, 2015

 

 Eröffnung: Freitag, 11.11.2016, 20 Uhr

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Aktuelles Literarisches Projekt

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