Aktuelle Ausstellung

7. biennale der zeichnung – zeichen setzen

2016-06-25 - 2016-07-31

Eindrücke der 6. biennale

Die Zeichnung hat sich ihren Platz in der Kunst erobert – oder anders formuliert: Sie hat sich selbstbewusst an die Seite der anderen künstlerischen Gattungen gestellt. Sinnfälligstes Zeichen dafür ist die Entscheidung vieler Künstler, sich ausschließlich der Zeichnung zu widmen – andererseits auch die Bereitschaft in der Öffentlichkeit, die Zeichnung ernst zu nehmen. Nicht zuletzt die Biennale der Zeichnung in Eislingen hat dazu beigetragen, dass die älteste der grafischen Künste – wenn nicht die älteste Kunstgattung überhaupt – keine dienende Funktion mehr hat, die sie über Jahrhunderte einnahm. 

Dr. Günther Baumann, 2014

 

Der Eislinger Kunstverein hat wieder zur alle zwei Jahre stattfindenden Schau für zeitgenössische Zeichnung nationale und internationale Zeichnerinnen und Zeichner eingeladen. 

Eine interessante Ausstellung mit unterschiedlichsten Stilen, Techniken und Formaten ist garantiert: von der klassischen Zeichnung auf Papier bis zu Arbeiten, die sich den Raum erobern. 

Wir freuen uns darauf, viele interessierte Besucher begrüßen zu dürfen. 

 

Eröffnung: Freitag, 24.06., 20 Uhr 

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Katrin Günther und Martin Spengler – Turbulenzen

2016-09-10 - 2016-10-09

Katrin Günther entwirft haarscharf eine urban-landschaftlich dominierte Welt, die mit der Erwartungshaltung und der Assoziationsfreude des Besuchers rechnet, zuweilen spielt. In Zeiten unbeschränkter Informationsflut und Ballung optischer Eindrücke passiert in jedem Augenblick die ganze Welt – dem hat sich die gegenwärtige Kunst zu stellen. Phantastisch und skurril in der Anschauung, konstruktivistisch in der Machart, schafft Katrin Günther Utopien oder eher – im Sinne von Foucault – Heterotopien von bestechender Drastik, in denen kein Mensch zu Hause ist, denen aber mindestens ein Mensch ausgesetzt ist, der sich der bannenden Kraft unmöglich entziehen kann: die Betrachterin oder der Betrachter, sagen wir: jeder einzelne von uns.        Dr. Günter Baumann, 2015

 

Martin Spengler: Die scharfen Schnittkanten meiner Reliefs sind mit einem Grafitstift konturiert, was zu einer flirrenden optischen Überreizung führt. Das Relief wird zu einem Organ, das in sich zu pulsieren scheint. Das konkrete Motiv wird zum unübersichtlichen autonom-abstrakten Bild, in dem sich Vergangenheit und Gegenwart zum Bildornament im Jetzt auflösen. Die monochrome weiße Bemalung lässt das Bild zeitlos wirken und wird zu einer Projektionsfläche. Ich suche nach signifikanten Strukturen und Phänomenen in meiner Umwelt. Das Gewirr visueller Eindrücke versuche ich auf meine Art umzusetzen. Ich will, dass Idee, Material und Arbeitsprozess in der Arbeit physisch spürbar werden. Daraus folgt der emotionale Wert, die Verbundenheit zu meinen Arbeiten.

 

Eröffnung: Freitag, 09.09., 20 Uhr

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Aktuelles Literarisches Projekt

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